Daniel ist als Stadtführer bei allerleipzig unterwegs, aber hauptsächlich filmt und fotografiert er sich durch die Welt. Er hatte schon vor Jahren die Idee der kleinen filmischen Portraits über Leipziger Gesichter und Geschichten. Die Quintessenzen möchten wir hier als “Stadtgesichter” regelmäßig vorstellen. Sie geben Einblick in spannende Biografien, ungewöhnliche Hobbys und Leidenschaften von bekannten und weniger bekannten Menschen, die unsere ganz persönlichen allerleipziger sind. Pünktlich zur Premierentour am 29.2.20 ging der erste Film von Daniel online. Wir widmeten ihn unserer lieben Tina, die mit ihren leckeren Pastel de Nata nicht nur uns verzaubert hat. Einfach auf den Namen klicken und Film ab. Wir wünschen viel Spaß damit.

Unser 1. Stadtgesicht TINA (Café Süßwärts)

Unser 2. Stadtgesicht JACOB (Plagwitzer Brauerei)

Unser 3. Stadtgesicht BERND (Riesenrad)

Unser 4. Stadtgesicht TANJA (Töpferei Tischkultur)

Unser 5. Stadtgesicht DIANA (Balletttänzerin Oper Leipzig)

Unser 6. Stadtgesicht ELIAS (Bazar Manufaktur)

“Gibt es denn irgendwas, was Sie gut können?”
“Ich staune nicht schlecht!”

(Schwarzer.Kaffee)

Sein Ruf als elegantes Festessen ist längst ramponiert, die Anekdote vom Arme-Leute-Essen schon fast vergessen und in den meisten Köpfen ist es deutschlandweit als billiges Gemüse-Dreierlei abgespeichert. Ob als Konserve, Tiefkühlkost oder Pizzavariante – keins davon hat auch nur ansatzweise den Namen “Leipziger Allerlei” verdient. Zurückgeblickt ins 18. Jahrhundert, als es in Leipzigs Auwäldern von Spitzmorcheln und in den Flüssen von schmackhaften Krebsen wimmelte, wurde die erlesene Speise erstmals in einem Kochbuch erwähnt. Die frühen Sommermonate brachten reichlich frisches Gemüse auf den Tisch. Allen voran Blumenkohl, Karotten, Spargel und Erbsen. Noch ein paar luftige Semmelklößchen und köstliche Krebsbutter dazu und dann nähern wir uns langsam dem Original. Wir finden, dass es absolut höchste Zeit wird, das Leipziger Allerlei aus seiner Verbannung zu befreien.
Nun hat das Leipziger Allerlei inzwischen schon für so vieles andere herhalten müssen, dass wir hier mal eine Auswahl zusammengestellt haben:

als Filmtitel Leipziger Allerlei – Die Herbstmesse 1987

als CD 1991 vom Rundfunk-Blasorchester Leipzig

ein Leipziger Bowling Club, 1997 gegründet

als Header zu unterschiedlichsten Themen, z.B.
Spiegel Dez. 2001 Artikel Zwist um Wiederaufbau der Leipziger Unikirche
SZ Okt. 2018 Artikel über die Deutsche Meisterschaft im Turnen
SZ im Jan. 2020 Artikel über den Transferpoker bei RBL

für einen Aktionstag der Stadtbibliothek im Nov. 2019

eine jährliche Fortbildungsreihe von 2010-2020 für MTRA an der Uni Leipzig, organisiert von der Deutschen Röntgengesellschaft e.V. 

als Fotokalender von Christoph Haupt

ein Kindergarten in Falkensee/Brandenburg

als Buchtitel gleich mehrfach erschienen

als Allerlei Leipzig im 6. Fall der Krimi-Reihe von Christine Sylvester 

Unser Name entstand aus vielen Überlegungen heraus und ziemlich schnell hatte das Baby den Projektnamen Allerlei Leipzig weg. Bis uns auffiel, dass man doch einmal “lei” einsparen könnte und das Ganze trotzdem noch einen schönen Sinn ergibt. Es geht dabei nicht nur um uns, sondern um uns alle in dieser lebenswerten Stadt.

Zur Feier des Tages haben wir uns natürlich ein Leipziger Allerlei gekocht und waren durchaus angetan von der mindestens 250 jährigen Tradition (siehe Foto).

“Man erlebt nicht das, was man erlebt, sondern wie man es erlebt.”

(Wilhelm Raabe)

“Lebensmittel sind die Mittel zum Leben.”

“Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.”

“Mein fantastisches Leipzig
LEBENSWERT.

Meine fantastischen Leipziger
LIEBENSWERT.”

Vielfalt statt Einheitsbrei, das ist unser aller Leipzig! Hereinspaziert zur Genusstour, zu unseren Lieblingsplätzen und -lokalen. Lassen Sie sich von allerleipzig verwöhnen und entdecken Sie die Stadt, die buchstäblich in aller Munde ist. Wir erkunden Leipzig mit allen Sinnen, viel Leidenschaft und Herzblut – immer fernab von Gastroketten und Touristenströmen.